Bund Naturschutz lehnt die Gleichstromtrasse durch Oberfranken ab

 

Windstrom von den Küsten und dem windreichen Osten in die Industriezentren Südbayerns transportieren?

Wozu?

Zum einen besteht die Gefahr, dass es doch nur der Braunkohlestrom aus der Lausitz sein wird und zum anderen weht auch in Altbayern der Wind – wenn auch nicht ganz so stark.

Also: Lasst uns die Energiewende so gestalten, dass man den Strom dort produziert, wo er gebraucht wird, dass die Bürger sich am Umbau der Energieversorgung beteiligen können und die Regionen von der Wertschöpfung aus den erneuerbaren Energien profitieren können. Vor allem braucht die Energiewende viele starke Standbeine. Beschädigt man die stärksten, benötigt man Krücken wie die Gleichstromtrasse.

Deshalb: Wenn unsere Mandatsträger sowie die Lokalpolitiker der bayerischen Regierungspartei gegen die Trasse vorgehen wollen, sollten sie vor allem dafür sorgen, dass Seehofer seine Pläne zur Totalverhinderung der Windkraft in Bayern wieder aufgibt. Nur mit der Windkraft und allen anderen erneuerbaren Energieträgern sind wir stark genug, die Energiewende zu schultern.